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DJI Osmo Actioncam im Test

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Hans Fischer vom technikblog.ch hat für euch die DJI Osmo Actioncam auf Herz und Nieren getestet und stellt euch hier sein Fazit vor. Seit 2010 bloggt er leidenschaftlich mehrmals pro Woche über aktuelle Themen aus der Welt der Technik.

Testbericht: DJI Osmo Actioncam

Für gute Luftaufnahmen sind sogenannte Gimbals an Drohnen für eine stabilisierte Kamera unerlässlich. Solche Gimbals können 1, 2 oder 3 Achsen ausgleichen, das garantiert verwacklungsfreie Fotos und extrem smoothe Videoaufnahmen. Der chinesische Drohnenhersteller DJI hat letztes Jahr die DJI Osmo auf den Markt gebracht. Diese besteht aus einem einfachen Griff mit Akku und Bedienelementen und darauf wird eine Kombination aus Gimbal und Kamera montiert, genannt Zenmuse X3. Diese Kombination soll verwacklungsfreie Aufnahmen aus einer Hand garantieren.

Technische Daten

Kamera:

  • Bildsensor: Sony Exmor R CMOS Sensor - 1/2,3"
  • 12, 4 Megapixel Auflösung
  • ISO-Bereich: - ISO 100 bis 3200 (Video) - ISO 100 bis 1600 (Foto)

Objektiv:

  • 94° Bildwinkel
  • f/2.8 Linse
  • 20mm Brennweite

Bildstabilisator:

  • 3-Achsen-Gimbal Neigungswinkel
  • Neigen: -35° bis +135°
  • Schwenken: ±320°
  • Drehen: ±

Aufnahmen:

  • Video: MP4/MOV max. 4K (4096 x 2160 Px)
  • Foto: JPEG, DNG max. 4000 x 3000 Px
  • Bildwiederholungsrate: max. 25 fps bei 4096 x 2160 Px
  • max. 30 fps bei 3840 x 2160 Px
  • max. 120 fps bei 1920 x 1080

Speicher:

  • micro SD

Gewicht:

  • 422g mit Akku

Lieferumfang

Die DJI Osmo wird in einer Kartonverpackung geliefert, darin befindet sich die Osmo sauber in den Transportkoffer eingehüllt. Dort finden sich die besagte Zenmuse X3 Gimbal-Kamera und der Osmo-Handgriff. Dazu gehört auch der passende Akku und das dazugehörige Ladegerät mit Netzkabel. Als praktisches Zubehör erweist sich das Armband für den Osmo, falls er mal aus der Hand fällt, ein Schulterriemen für den Koffer und ganz nett von DJI: eine Micro-SD- Speicherkarte (16 GB) sowie ein Objektivschutzdeckel.

Einrichtung & App

Die DJI Osmo ist klar auf den Consumer-Bereich ausgelegt. Das zeigt sich auch bei der Einrichtung, denn dafür wird ein Smartphone benötigt. DJI-Anwendung runterladen, mit WLAN von der DJI verbinden, voilà! Das klappt in der Regel auch sehr gut. Aufgrund der Tatsache, dass die Osmo – eine Gimbal mit integrierter 4K Kamera – kein Display integriert hat und es auch keine Möglichkeit gibt, ein externes Display anzuschliessen, braucht man zwingend ein Smartphone. Mit der Smartphone-Anwendung lässt sich dann auch alles steuern, was die Kamera zu bieten hat. Man kann die Auflösung einstellen, die Kamera drehen, kalibrieren, Weissabgleich, ISO, Verschlusszeit einstellen, geschossene Bilder und Videos wieder anschauen und verwalten.

Die Osmo im Einsatz

Die DJI Osmo ist schnell einsatzbereit und nach dem ersten Laden des Akkus kann sofort losgelegt werden. Da kommt schon der erste Schwachpunkt auf uns zu, nämlich die Akkulaufzeit, diese reicht nicht für einen ganzen Drehtag. Der Akku ist schnell wieder aufgeladen, aber wer die Osmo in einem längeren Dreh einsetzen möchte, braucht mehrere Akkus. Als nächstes ist jetzt etwas Lernwille gefragt. Die Osmo steuert eigentlich selbst schon gut und gleicht Bewegungen aus. Das macht sie sogar sehr gut, besser als alle anderen Stabiliserungsmöglichkeiten, welche ich schon ausprobiert habe. Die Dreiachsen-Stabilisierung ist sehr flüssig, aber wenn man mit der Kamera in der Hand läuft, gibt es leichte Auf-und-ab-Bewegungen (das typische Schiffschwanken). DJI hat bereits darauf reagiert und bietet einen Bügel an, den man zwischen Kamera und Gimbal hängen kann und genau diese Bewegungen ausgleicht. Kamerafahrten machen so wirklich Spass und gehen smooth aus der Hand. DJI hat da grossartige Arbeit geleistet. Den Lernwillen braucht man aber spätestens, wenn man richtig mit der Osmo arbeiten will. Die Kamera wird über den kleinen Joystick am Handgriff, neben dem Aufnahme-Button, gesteuert. Dabei kann man sie in jede beliebige Richtung schwenken. Hier ist wirklich etwas Fingerspitzengefühl gefragt, um nicht zu extreme Schwenks zu machen, die danach im Video eher schlecht aussehen. DJI arbeitet aber mit dem sogenannten Trigger-Button: hält man diesen gedrückt, so behält die DJI Osmo die Richtung so lange bei, bis man loslässt. Daraus entstehen dann solide Kamerafahrten, welche mit üblichen Camcordern unmöglich erscheinen. Cooles Feature: Via simplem Dreimal-Klick dreht sich die Kamera um 180 Grad und stellt sich in die beliebte Selfie-Position! Natürlich auch stabilisiert und spannend für Videologs, quasi das bewegte Selfie....

Audio

Das Audio der Kamera ist nicht ihre grosse Stärke. Da das Kameramodul ziemlich stark lüften muss, hört man viele dieser Geräusche auf den Audiospuren. Die Lösung: Ein externes Mikro, das sich auch über einen Klinken-Audioeingang anschliessen lässt (oder halt nachträglich synchronisieren).

Videoqualität

Im Kameramodul steckt ein 1/2.3" CMOS Sensor. Mit einer Auflösung von 4K bei dem Sensor sind wir in einem mittlerweile fast üblichen Bereich, wie bei Smartphones. Trotzdem ist die Anzahl Pixel auf die Baugrösse enorm gross. Bei 25 Frames pro Sekunde hat man dann unter gewissen Umständen nicht mehr allzu viel Lichteinfall, zum Beispiel im Wald oder gegen Abend. Trotzdem aber macht DJI bei der Aufhellung meistens einen guten Job, ohne allzu viel Rauschen. Auch wenn man hier natürlich die Kamera nicht mit einer Vollformat-DSLR Kamera vergleichen kann. Was hingegen bei 4K Aufnahmen einfach genial ist, ist das Nutzen von 1080p aus der Aufnahme heraus. Sprich ein beliebiger Bildausschnitt kann noch weiter stabilisiert oder als Zoom missbraucht werden. Die Farben sind vergleichbar mit einer GoPro Action Cam, also eher etwas flach. Wer wirklich hochwertiges Material erzeugen will, dem empfehle ich die Videos in professioneller Schnittsoftware nachzubearbeiten und zu colorieren, namtlich Adobe Premiere, Final Cut Pro etc.

Fazit

Die DJI Osmo sehe ich im Consumerbereich und vor allem auch im Bereich von tollen Drohnen- / Luftaufnahmen, um sie mit stabilisierten Aufnahmen vom Boden aus zu ergänzen. Mittlerweile tummeln sich ja zahlreiche tolle Videos auf Youtube, welche von Leuten aus reinem Spass und Freude an der Technik erstellt wurden. Die DJI Osmo wird hier sicher noch einiges beitragen zu wackelfreieren Videos. Auch mit der Familie und Kids ein tolles Gerät um schöne Aufnahmen wackelfrei festzuhalten. Wer kennt sie nicht die Videos von Familienfeste, welche dank hastigen Bewegungen des Kameramanns kaum ertragbar sind... Aus rein technischer Sicht muss man sagen: die DJI OSMO ist ein extrem vielseitiges Gadget zu einem Top Preis. Man erhält Kamera mit Gimbal und eine umfangreiche Steuerungsfunktion. Die Osmo X3 liefert eine solide Arbeit ab und macht auch wirklich Spass. Sie ist klein, handlich, schnell einsatzbereit.

Drei tolle Videos, welche die Anwendungsgebiete der Osmo zeigen:

DJI Osmo als Actioncam im Einsatz und dabei extrem schöne stabilisierte Aufnahmen

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DJI Osmo fast schon als Profi-Slow-Motion Kamera genutzt, mit 120fps heruntergerechnet auf 30fps

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Ein einfach nur schön gemachtes Video

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